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Evidence

Internationaler Wettbewerb

Ausgehend von der Arbeit ihres Vaters bei der Olin Corporation verwebt Lee Anne Schmitt meditative Reflexionen über ihre Biografie und ihren eigenen Körper mit der Geschichte des Aufstiegs und umfassenden Einflusses konservativer Denkfabriken in den USA.

Land
USA
Jahr
2025
Länge
76 min
Regie
Lee Anne Schmitt
Sprache(n)
Englisch
Untertitel
Deutsch
Produzent*in
Lee Anne Schmitt
Kamera
Lee Anne Schmitt
Musik
Jeff Parker
Schnitt
Lee Anne Schmitt

Vergiftetes Wasser, verseuchter Boden und steigende
Krebsraten: Umweltsanierungsflächen sind eine der
Hinterlassenschaften des US-amerikanischen Chemie- und
Munitionskonzerns „Olin Corporation“. Eine weitere ist die
John M. Olin Foundation, die zwischen den 1970ern und
frühen 2000ern mit Millionenspenden konservative Inhalte
vorantrieb. Ob als Nebeneffekt oder bewusst gesteuert, hatten
die Olin Corporation und andere konservative Think Tanks
tiefgreifenden Einfluss auf Amerikas Politik, auf Familienwerte
und die Frauengesundheit. In ihrem neuen 16mm-Essayfilm
des New Left Cinema verknüpft Lee Anne Schmitt eine ganze
Reihe von Themen, Büchern und Objekten und reflektiert das
Erstarken der Neocon-Bewegung sowie die Auswirkungen des
Dark Money auf die US-Politik und Kultur. In ihrem zweifellos
bislang persönlichsten Film – ihr eigener Vater arbeitete
für Olin – beginnt Schmitt, kurz nachdem sie selbst Mutter
wurde, über diese Werte und ihre Folgen nachzudenken.
Angesichts der erschreckenden Angriffe auf das biologische
Selbstbestimmungsrecht der Frau und die gegenwärtige
Dominanz der Republikaner ist EVIDENCE ein ernüchterndes
Lehrstück zum Zustand der heutigen USA. (Ted Fendt)

Regie

Lee Anne Schmitt is a Los Angeles- based filmmaker and artist whose work weaves together political thought, personal experience, and landscape. With her eassy films such as CALIFORNIA COMPANY TOWN, PURGE THIS LAND, and her latest film EVIDENCE, she examines themes including American exceptionalism, labor and utility, gestures of kindness and refusal, and the traces of political systems left on objects and landscapes. Her work has been presented at MoMA New York, the Getty Museum, the Centre Pompidou, and at festivals including the Viennale, CPH:DOX, Oberhausen, Rotterdam, and FID Marseilles. Schmitt is the recipient of a Guggenheim Fellowship as well as awards from the Graham Foundation and Creative Capital.

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